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Vuelta 2010 – Ein kurzer Rückblick

Eine tolle Woche war das im Anschluss an die Vuelta, wer beim Zuschauen nochmal Lust auf Radfahren bekommen hatte, konnte dem Dank des tollen Wetters auch nachkommen. Wer weiß, ob der Wettergott dieses Jahr nochmal so Bedingungen liefert.

Zurück zur Vuelta a España: Hier hat geklappt, wovon Christian Prudhomme seit Jahren träumt, Spannung bis zum Schluss. Was weder auf dem Ventoux, noch auf dem Tourmalet so recht klappte, in Spanien funktionierte es. Ezequiel Mosquera fuhr davon und war zwischenzeitlich bis auf ein paar Sekunden an das Goldene Rote Trikot herangefahren, doch Vincenzo Nibali schloss auf und verteidigte einen Vorsprung von 41 Sekunden. Vielleicht schafft es die Tourdirektion ja irgendwann, wieder ein Zeitfahren als Schlussetappe zu wählen. Die Sprinter durften sich ja lang genug austoben.

Und was war eigentlich mit Bjarne Riis los? Andy Schleck aus dem Rennen genommen? Den besten Helfer von Fränk? Hat da jemand Retourkutsche gesagt?

Vuelta a España 2010 – 8. Etappe: David Moncoutié beginnt die Mission drittes Bergtrikot

Dieser Tage merkt man wieder, dass dies bestenfalls ein Drittprojekt ist. Ich hatte einfach gar keine Zeit für diesen Blog, auch von der Vuelta hab ich nichts mitbekommen in den letzten Tagen. Okay, da war der überraschende Sieg von Who?-tarowitsch und der Etappenerfolg von Thor Hushovd – einer meiner Lieblingsfahrer seit dem Galibier 2005 – hab ich auch noch so eben erwischt, aber sonst nichts. Heute war alles anders! Es ging über mehrere Berge und mit David Moncoutié war eigentlich klar, wer aus der Ausreißergruppe gewinnen würde – also doch keine Spannung, schade.

Zukunft der Schaltung?

Wenn die Entwicklung der Fahrradschaltungen tatsächlich in die Richtung geht, die in diesem Artikel vorgestellt wird, dürften Ketten in Zukunft deutlich seltener abspringen…

Videos zur Streckenvorstellung

Es gibt kaum etwas, was ich im Zusammenhang mit Radsport-Übertragungen im Fernsehen so cool finde, wie die Vorstellung der Strecke durch eine schicke Computeranimation. (Vielleicht noch die ausgesägten Etappenprofile, mit denen gelegentlich in der Vorberichterstattung hantiert wird – so was für die Wand, gibt es die irgendwo zu bestellen?) Dem können Sportarten wie Fußball, Tennis oder Leichtathletik nichts Vergleichbares entgegen setzen. Die Streckenpräsentation der Tour wird dadurch im Oktober wieder ein Highlight sein. Nur warum müssen die Videos immer so verdammt schnell ablaufen? Ich weiß, Zeit ist kostbar im Fernsehen, aber für leeres Gelaber ist doch auch immer Zeit.

Vuelta a España 2010 – 1. Etappe: Mannschaftszeitfahren in Sevilla

(Moment, kurz nachsehen… Ja, von der 13km Distanz her ist es per Definition kein Prolog, falls diese auf ein Mannschaftszeitfahren überhaupt zutrifft.)

Die Vuelta a España 2010 startet zur Abwechslung mal mit einem Late Night Mannschaftszeitfahren und ich muss sagen, nach dem schicken Start auf der Rennstrecke von Assen letztes Jahr, wieder ein toller Auftakt für die Spanienrundfahrt. Mit Sevilla, der Stadt der Weltausstellung von 1992 wurde zudem eine großartige Kulisse für den Rennstart gewählt, vor dem späten Auftakt dürften sich die Besucher angesichts der Sehenswürdigkeiten kaum langweilen.

Die wichtigsten Infos zum Rennen gibt es auf der offiziellen Seite, dieses Jahr auch im genormten A.S.O. Style. Eine Teilnehmerliste gehört natürlich auch dazu und im Cycling4Fans-Forum gibt es diese Liste der Startzeiten für heute Abend:

22:04 Footon-Servetto-Fuji
22:08 AG2R
22:12 Team Milram
22:16 Team Katusha
22:20 BBOX Bouygues Telecom
22:24 Tea HTC-Columbia
22:28 Quick Step
22:32 Omega Pharma-Lotto
22:36 FDJ
22:40 Euskaltel-Euskadi
22:44 Lampre-Farnese Vini
22:48 Team Sky
22:52 Cofidis
22:56 Liquigas-Doimo
23:00 Xacobeo Galicia
23:04 Garmin-Transitions
23:08 Astana
23:12 Caisse d’Epargne
23:16 Saxo Bank
23:20 Rabobank
23:24 Cervélo
23:28 Andalucía-CajaSur

Vuelta a España 2010 – Etappenplan

Etappe Datum Start – Ziel Distanz
1 MZF Sa 28 Aug Seville – Seville 13,0 km
2 So 29 Aug Alcalá de Guadaíra –
Marbella
173,7 km
3 Berg Mo 30 Aug Marbella – Malaga 157,3 km
4 Di 31 Aug Málaga –
Valdepeñas de Jaén
183,8 km
5 Mi 1 Sep Guadix – Lorca 198,8 km
6 Do 2 Sep Caravaca de la Cruz –
Murcia
151,0 km
7 Fr 3 Sep Murcia – Orihuela 187,1 km
8 Berg Sa 4 Sep Villena – Xorret de Catí 190,0 km
9 Berg So 5 Sep Calpe – Alcoy 187,7 km
Mo 6 Sep Ruhetag
10 Di 7 Sep Tarragona –
Vilanova i la Geltrú
175,7 km
11 Berg Mi 8 Sep Vilanova i la Geltrú –
Andorra (Pal)
208,4 km
12 Do 09 Sep Andorra la Vella – Lleida 172,5 km
13 Fr 10 Sep Rincón de Soto – Burgos 196,0 km
14 Berg Sa 11 Sep Burgos – Peña Cabarga 178,0 km
15 Berg So 12 Sep Solares –
Lagos de Covadonga
187,3 km
16 Berg Mo 13 Sep Gijón – Cotobello 181,4 km
Di 14 Sep Ruhetag
17 ZF Mi 15 Sep Peñafiel – Peñafiel 46,0 km
18 Do 16 Sep Valladolid – Salamanca 148,9 km
19 Fr 17 Sep Piedrahita – Toledo 231,2 km
20 Berg Sa 18 Sep S. Martín de Valdeiglesias –
Bola del Mundo
172,1 km
21 So 19 Sep S. Sebastián de los Reyes –
Madrid
85,0 km

So sieht das Programm aus und wenn wir dieser Quelle trauen, gewinnt Denis Menchov die Rundfahrt…

Reifenschaden++

In völliger Ingoranz aktueller Radsport-Ereignisse habe ich gar nicht mitbekommen, dass die neue deutsche Radsporthoffnung Tony Martin die Eneco-Tour gewonnen hat. Andererseits verwundert mich das nicht, denn obwohl ich die Tour de Suisse verfolgt habe, entging mir seinerzeit dieser krasse “Reifenschaden” von Mark Cavendish… Aua!

Licht und Schatten

Bei Faz.net wirft Michael Eder einen ausführlichen Blick auf die Tragik des Jan Ullrichs und beleuchtet dabei endlich mal wieder die guten Eigenschaften des Radsportstars:

Man wird keinen Mitfahrer von damals finden, der nicht von ihm schwärmte. Er behandelte jeden korrekt, kehrte nie den Boss heraus, setzte niemanden unter Druck, er war ein freundlicher Chef, der zur Not die Drecksarbeit selbst machte, wenn die anderen zu schwach dafür waren.

Es gibt da mindestens einen anderen Fahrer, der… aber der hat jetzt seine eigenen Probleme. Schonungslos werden in dem Artikel aber auch die finsteren Seiten seiner Person nicht ausgespart:

Manchmal, erzählt ein Kollege von damals, habe Ullrich ein Glas Nutella in die Mikrowelle gestellt und dann die Brühe einfach ausgetrunken.

Man würde meinen, danach ist man für alle Zeiten bedient…

Fuentes Cycling

Heute trug ich wieder die Montur des berühmten Fuentes Cycling Rennstalls und erntete viele erstaunte Blicke. Tja, so wenig Beachtung findet der Radsport inzwischen, dass Fuentes Cycling eine absolut fantastische Bilanz vorzuweisen hat, belegen schon die drei Spitzenfahrer, Contador, Ullrich und Basso, zusammen sind das vier Toursiege, drei Erfolge beim Giro und zwei Titel bei der Vuelta.

Rasende Abfahrten und heiße Kurven

Diese Fotos rasender Abfahrten und heißer Kurven machen doch einfach Lust aufs Radfahren. Besonders dieser lässige Fahrer und diese Verfolgungsjagd kann überzeugen. Die restlichen Bilder sind ein wenig am Thema vorbei, aber teilweise auch sehenswert.

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