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Ein bisschen Medienkritik zwischendurch…

Geht es nur mir so, oder hat der Ticker bei Spiegel online nachgelassen? Die ganzen Typos kriege ich natürlich auch hin, aber die Frage nach den Bergen stellt sich bei einem Blick auf das Profil doch genau gar nicht. Tipp: Steigung.

Und auch der zweite Fall aus der RP ist unterhaltsam, hier geht es um die Doping-Geschichte im Radsport und die Schwierigkeiten des Team Milrams:

Hallo liebe Mainstream-Medien, wann wird denn endlich mal geforscht, wer alles auf der Fuentes-Liste stand, bevor der Radsport weiter verteufelt und die spanischen Weltmeister über alle Maße gelobt werden? Außerdem ist ganz klar festzuhalten, dass die Situation doch eine deutlich andere wäre, wenn beispielsweise Tony Martin um den Toursieg mitführe – das öffentliche Interesse und auch Sponsoren wären schlagartig wieder da.

Milram vor dem Aus?

Im Bericht zur 7. Etappe der Tour ist bei Spiegel online im Zusammenhang mit dem Ausreißer Christian Knees (auch Danilo Hondo hat dort vorne sicher den ein oder anderen Zuschauer überrascht) folgender Abschnitt zu lesen:

Knees’ couragierte Fahrt an der Spitze des Feldes dürfte vor allem Milram-Teamchef Gerry van Gerwen erfreut haben. Bei der bislang ergebnislosen Suche nach einem neuen Sponsor ist der Niederländer über jeden Tag froh, an dem einer seiner Profis das Milram-Trikot werbewirksam durch Frankreich trägt. Am Vortag hatte van Gerwen eingeräumt, im Existenzkampf nur noch auf den aktuellen Geldgeber Nordmilch zu hoffen.

Wie es aussieht, geht auch das derzeit letzte deutsche Team im Radsport-Zirkus seinem Ende entgegen – schade. Ich hatte zwar die Tage was von einem weiteren deutschen Team gelesen, aber da muss ich nochmal Google zu befragen.

P.S.: Unbedingt auch die Diskussion zum Artikel verfolgen! Vielleicht erfahren wir ja eines Tages aus Nordkorea die restlichen Namen der Fuentes Liste!

Tour de France 2010 – 7. Etappe: Sylvain Chavanel und ARD gewinnen

Sylvain Chavanel ist entweder auf den Geschmack gekommen oder ihm hat der Etappensieg vom Montag nicht gereicht, weil ihm der Makel anhängt, durch Sturz und Streik begünstigt zu sein. Jedenfalls probierte er es heute erneut und konnte ein weiteres Mal das Gelbe Trikot von den Schultern Cancellaras pflücken.

Ein weiterer Gewinner war heute der Etappenkommentar der ARD, wo man im Ersten doch gerne Mal artikulative Inkontinenz ertragen muss, bspw. beim Halbfinale Deutschland-Spanien. Im Gegensatz zum dreifachen Kommentar bei Eurosport schaffte man es heute öffentlich-rechtlich zu gelegentlich einfach mal zu schweigen. Ich bin begeistert! Weiter so, schließlich hat die ARD eine Tradition mit Herbert Watterott aufrecht zu halten.

Beim Umschalten war allerdings zu hören, dass Eurosport ab nächster Woche mit Ulli Jansch kontert…

Tour de France 2010: Sprintwertung

Wenn mit Lentz, Klödi, Vino und Basso sowas wie die alte Garde im Gesamtklassement wieder die Tour fährt, dann sind die Protagonisten im Kampf um das Grüne Trikot ebenfalls (teilweise) alte Bekannte. In der Punktewertung sind mit Robbie McEwen (Grünes Trikot 2002, 2004 und 2006) und Alessandro Petacchi (vier Etappensiege 2003) zwei Fahrer im Rennen, mit denen sich schon Erik Zabel rumschlagen musste.

Doch es ging in den ersten Tagen der Tour 2010 abwechslungsreich zu, nach dem zunächst Petacchi zuschlug, waren es dann Thor Hushovd und Mark Cavendish. Hushovds Vorsprung in der Sprintwertung wäre dazu um einiges deutlicher, wäre es nicht zum Bummelzug auf der 2. Etappe gekommen.

Und ein wenig im Hintergrund, aber immer in Reichweite zur Spitze zog McEwen seine Runden und derzeit auf Rang 3:

1. HUSHOVD Thor 95 CERVELO TEST TEAM 118 pts
2. PETACCHI Alessandro 208 LAMPRE – FARNESE 114 pts
3. MC EWEN Robbie 75 KATUSHA TEAM 105 pts
4. ROJAS Jose Joaquin 169 CAISSE D’EPARGNE 92 pts
5. CAVENDISH Mark 111 TEAM HTC – COLUMBIA 85 pts

Es wäre ja auch sein Jahr… (Was war eigentlich 2008?)

Tour de France 2010 – 2. Etappe: Wieder entscheidet ein Massensturz

Auch die Entscheidung der zweiten Etappe wurde von einem üblen Massensturz gefällt, dem Chaos konnte nur Sylvain Chavanel entkommen, der sich so Tagessieg, Gelbes und Grünes Trikot sichern konnte. Letzteres gefiel insbesondere Thor Hushovd nicht, er war alles andere als zufrieden und wenn man ehrlich ist, hat er recht. Will man nun bei jedem Sturz alles neutralisieren? Natürlich möchte ich, dass Andy Schleck weiter im Rennen um den Gesamtsieg bleibt, schließlich traue ich ihm am ehesten zu, Contador Paroli laufen zu lassen, aber für den Kampf um das Grüne Trikot war die heutige Etappe ganz besonders unerfreulich.

Morgen bitte vorsichtig über das Kopfsteinpflaster!

Tour de France 2010 – 1. Etappe: Massensturz und Petacchi siegt

Was für ein Start war das denn, die Favoriten auf den Tagessieg stürzen in der letzten scharfen Kurve vor der Zielgraden und dann kommt es auch noch zu einem Massensturz auf derselben? Hart. Und wer konnte sich am Ende in Abwesenheit der Favoriten durchsetzen? Alessandra Petacchi, er gewann erstmals seit der Tour de France 2003 – hach, was für eine Tour! – eine Etappe und dann schlich sich noch als Vierter Robbie McEwen über die Ziellinie. Retro Tour? Und wann kommt Erik Zabel wieder? Und Sean Kelly?

Tour de France 2010 – Prolog: 10 Sekunden!

July 03, 2010 - Rotterdam, NETHERLANDS - epa02235708 HTC Columbia team rider Tony Martin of Germany celebrates on the podium with the best young rider's white jersey after winning the prologue of the 97th Tour de France 2010 cycling race in Rotterdam, 03 July 2010. The 198 riders begin the 2010 Tour de France with an individual lap of the 8,9km circuit around Rotterdam.

Allzu unglücklich wirkt er jetzt nicht bei der Siegerehrung, aber dass es am Ende wirklich nur ein Fahrer war, der an Tony Martin vorbeizog ist doch schade, aber so ist Cancellara eben… Dann drücken wir ab sofort die Daumen, dass er das Weiße Trikot dieses Jahr bis Paris tragen kann!

Tour de France 2010: Startzeiten Prolog

Morgen prallen Tour de France und Fußball-Weltmeisterschaft aufeinander, da will man genau wissen, wann ggf. das Umschalten lohnt. Dabei hilft ein Blick in die Liste der Startzeiten. Man sieht, die ersten deutschen Hoffnungen gehen schon sehr früh ins Rennen, da will wohl jemand die zweite Halbzeit des Viertelfinales noch erleben:

16:25 Martin (HTC-Columbia)
16:47 Grabsch (HTC-Columbia)

Etwas später dann der dritte Deutsche, der um den Sieg mitfahren könnte:

18:24 Kloden (RadioShack)

Und richtig zur Sache geht es dann nach 19 Uhr:

19:23 Hushovd (Cervélo)
19:24 Roche (AG2R)
19:25 Karpets (Katusha)
19:26 Le Mevel (Française)
19:27 Dean (Garmin)
19:28 Basso (Liquigas)
19:29 Flecha (Sky)
19:30 Armstrong (RadioShack)
19:31 Cancellara (Saxo Bank)
19:32 Contador (Astana)

Morgen geht die Bombe hoch…

…und wir geh’n alle mit!

Es kann losgehen: Spiegel online verschafft allen, die sich nicht ohnehin für den Radsport interessieren rechtzeitig zum Start der Tour de France einen Überblick über das prominente Fahrerfeld der diesjährigen Schleife (Der letzte Ritt der Dopingveteranen). Und aus gegebenem Anlass ist ein Blick in die USA interessant, in Spanien passiert schließlich nichts, doch auf der anderen Seite des großen Teichs finden Untersuchungen im amerikanischen Radsport statt (Doping Fraud Case in Cycling Presents Challenges). Sehr vernünftige Ansichten offenbart darin Jonathan Vaughters:

The Garmin-Transitions team manager Jonathan Vaughters said he thought the investigation was healthy for cycling because it kept a spotlight on the effort to clean up the sport.

“Quite frankly, I think the most doping in the sport happened during one of the years where there were no scandals and everybody thought everything was hunky-dory,” Vaughters said by telephone from Spain last week. “When there’s a scandal, that’s actually when things are being solved.”

So viel also zur letztjährigen Tour… und was dürfen wir für dieses Jahr erwarten? Nun, zum Start steht uns eine Enthüllungsstory in Aussicht: Wall Street Journal Planning Lance Armstrong Doping Bombshell.

Hurra!

Tour de France Quiz

Zum quasi unmittelbar bevorstehenden Start der Tour de France 2010 gibt es bei Spiegel online ein kleines Quiz mit Fragen zur Geschichte der Rundfahrt. Wer allerdings dieses Jahr nicht gerade seine erste Tour verfolgt, für den dürfte der Schwierigkeitsgrad einem Berg der vierten Kategorie entsprechen, die Anekdoten kennt man einfach. Eine tolle Idee, was der Tour-Sieger mit dem Preisgeld machen könnte, ist dennoch dabei:

Er fliegt damit traditionell nach Las Vegas und verzockt das Geld im Casino.

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