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Giro 2010 – 20. Etappe: Johann Tschopp gewinnt die Königsetappe

Die heutige Etappe wurde zwar unschön vom Handball zerlegt, doch das Finale konnte den Radsport-Fan entschädigen wie ich finde.

Am Passo Di Gavia ging es los, Johann Tschopp konnte sich im Sprint gegen Gilberto Simoni durchsetzen und die begehrte Cima Coppi sichern. In der Abfahrt durch Eis und den Schnee konnte er weiter Zeit zwischen sich und seine Verfolger bringen, Mut der belohnt werden sollte. Die Schneemassen waren durchaus eindrucksvoll, muss man mal festhalten…

Der Schlussanstieg hatte es nochmal in sich, Wino schien mit seiner Attacke auf den Etappensieg auf einem guten Weg, der Vorsprung schmolz, aber dann verließen ihn wohl die Kräfte. Cadel Evans folgte dann mit einen tollen Antritt, lies Basso, Winokurow und Righi stehen, konnte Tschopp aber nicht mehr abfangen. Vermutlich hatte er das auch gar nicht vor, aber vielleicht holte er sich damit die Sekunden, die ihm morgen das Treppchen in Verona einbringen werden. Auf Vincenzo Nibali fehlen ihm nur 51 Sekunden…

Red Bull Desafio No Morro

Die heutige Etappe des Giros hab ich natürlich wieder verpasst – ich las, dass Danilo Hondo als Zweiter ankam – aber dafür stolperte ich über ein ausgefallenes Rennen. Der Titel lautet Red Bull Desafio No Morro (frei übersetzt wohl “Herausforderung in den Gassen” – Begrenzung? Mauern? Wo sind die Portugiesen, die das mal treffend übersetzen?) und die Streckenführung dürfte auf der Welt einzigartig sein. Und ich mach mir schon bei normalen Abfahrten in die Hose…

(via hirngerechte gestaltung)

Giro 2010 – 16. Etappe: Bergzeitfahren zum Kronplatz

Zum dritten Mal wollten die Veranstalter Fans und Fahrern etwas gönnen und haben eine Ankunft auf den Kronplatz gelegt. Doch den Wettkampf der Favoriten gewann am Ende Stefano Garzelli, während Evans heute nur eine halbe Minute auf Basso gutmachen konnte, da hätte man mehr erwartet. Doch der Giro bleibt interessant, die Favoriten Basso, Evans, Sastre, Winokurow und Cunego, aber auch Bassos Helfer Nibali nähern sich der Spitze und haben mit zwei Hochgebirgsetappen sicher noch alle Chancen. Ich muss mir endlich mal Etappenplan und Höhenprofile genauer angucken!

Ein Blick auf die Gesamtwertung nach dem Bergzeitfahren zeigt zehn Fahrer innerhalb von zehn Minuten:

1 David Arroyo – 0:00
2 Ivan Basso – 2:27
3 Richie Porte – 2:36
4 Cadel Evans – 3:09
5 Carlos Sastre – 4:36
6 Vincenzo Nibali – 4:53
7 Alexander Winokurow – 5:12
8 Michele Scarponi – 5:25
9 Robert Kiserlovski – 8:57
10 Damiano Cunego ITA – 9:13

Leider ist durch das heutige Zeitfahren Linus Gerdemann aus den Top 10 gefallen – schade.

FES im Porträt

Ein kleines Porträt der FES (Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten) gibt es bei Spiegel online. Darin lernen der Leser auch, dass der Fortschritt, entgegen allen Vorurteilen, nicht allein in der Kanüle liegt:

So haben die Fortschritte im Rahmenbau maßgeblich dazu beigetragen, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit bei Radrennen kontinuierlich gestiegen ist. Lag sie 1903, bei der ersten Tour de France, noch bei rund 25 Kilometer pro Stunde, überschritt sie 1999 schon die 40er-Marke.

Kollision

Eishockey und Radsport kollidieren eher selten miteinander. Zumindest wenn man von Olympia-Jahren absieht, überlappen sich die drei großen Rundfahrten nur zu unbedeutenden Teilen mit dem Eishockey. Okay, um die Frühjahrsklassiker steht es schlecht, aber darum soll es gar nicht gehen.

Wenn sich jetzt der Lentz (Armstrong, nicht Nethery) über das Eishockey beschwert, dann fragt man sich doch, ob er auch so vorlaut wäre, wenn einer der Schrän… Spieler vor ihm stünde:

Who’s the dumbass @versustv that cut off @AmgenTourofCali coverage w/ a mile to go for pregame hockey?? #pathetic

Giro 2010 – 12. Etappe

Was war da denn heute los? Erst kloppen sich Cadel Evans und (wie ich inzwischen gelernt habe) Daniele Righi, danach fahren Wino und Vincenzo Nibali weg, aber schauen sich die ganze Zeit nur um? Wurde so je eine Etappe gewonnen?

Cadel ärgert sich ein bisschen, dass er nicht vorne war…

rofl lol deluxe

Gerade lief die Meldung von Floyd Landis’ (dem Landis sein) Dopinggeständnis durch den Ticker beim Giro und mit einem Blick auf den Artikel bei Sportal entdecke ich den Lacher des Monats in einer der Zwischenüberschriften:

Auch Armstrong gedopt?

Rallye Amsterdam – Verona

Da schalte ich heute zum ersten Mal beim Giro 2010 rein und was seh’ ich? Eine Schlammschlacht – im wahrsten Sinne des Wortes. Was haben sich die Italiener denn da wieder ausgesucht? War das Absicht oder war der Asphalt irgendwie verzockt worden? Von Alexander Winokurow kam diese Einschätzung: “Dura come una Roubaix” – Die Hölle der Toskana?

Der Giro…

Dieses Jahr leidet der Start der Italien-Rundfahrt ganz klar unter der Eishockey-Weltmeisterschaft und meiner Erkältung. Letztes Jahr hatten sich die beiden Sportereignisse nur um zwei Tage überschnitten, doch dieses Jahr sind es über zwei Wochen! Cadel und Wino durften schon das Maglia Rosa überstreifen und ich habe nicht einen Rennkilometer bisher verfolgt!

Zum Glück liegen die heftigen Bergetappen am Ende des Giros, so dass ich die Entscheidung nicht verpasse…

Rolf Aldag im Interview

Kurz vor dem Beginn der ersten großen Rundfahrt ein paar Ansichten von Rolf Aldag zur aktuellen Situation des Radsports. Das Interview erinnert mich nebenbei daran, dass ich mich bisher kaum damit beschäftigt habe, wie der Giro dieses Jahr eigentlich aussieht.

Und einen nostalgischen Moment gibt es mit diesem Foto auch.

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