Epocalypse Now Rotating Header Image

Das waren also die Pyrenäen…

…und eigentlich waren sie eine Enttäuschung, die großen Abstände wurden hier nicht heraus gefahren. Wir haben drei Etappensieger erlebt, die nicht unbedingt zu den Favoriten gehören und Thor Hushovd ist mal wieder der erstaunlichste.

Doch leider umfasste die Fahrt durch die Pyrenäen auch dies: Freitags Mittagspause, ich sitze beim Mexikaner meines Vertrauens – keine Spur von Rasmussen – die Übertragung beginnt und dann das Bild, was man hoffte, nicht sehen zu müssen, auch wenn es sich abzeichnete:
Hilde stieg aus. Erinnerungen an die Höllentour 2003 wurden wach…

Und was machte der Rest? An der Spitze, beim erwarteten Duell zwischen Andy Schleck und Alberto Contador tat sich nichts, es ist fast zu befürchten, dass die Brüder Schlecks ihren spanischen Widersacher mit dem kleinen Attacken haben erstarken lassen.

Andere Fahrer überzeugten dagegen mehr, wie zum Beispiel ein Ivan Basso, der das Feld über weite Strecken kontrolliertr – stark! – sein Stil wurde dabei gar ulle’sque genannt. Genauso souverän trat auch Cadel Evans in die Pedale. Er braucht nicht attackieren, sieht im Moment aus wie der Toursieger und folgte immer nur dann, wenn es nötig war.

Und was ist eigentlich mit Thomas Voeckler? Wenn die Favoriten sich weiter nur belauern, bleibt er vermutlich auch in den Alpen bei ihnen. Armstrong hatte die Tage schon vor ihm gewarnt, wenn ich mich recht entsinne. Und wer weiß, vielleicht werden wir am vorletzten Tag nur noch auf den Abstand Voeckler – Evans achten?

Mein ganz persönlicher Höhepunkt war übrigens die Abfahrt vom Aubisque über den Soulor bis Lourdes, eine wirklich sehr schöne Strecke!

0 Comments on “Das waren also die Pyrenäen…”

Leave a Comment

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de Bloggeramt.de blog-o-rama.de Add to Technorati Favorites Blogverzeichnis blog-o-rama.de blogoscoop 55 Anfragen in 0.498  Sekunden.