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Giro d’Italia 2009 – Etappe 16: Sastre fährt aufs Podium

Was für ein Schlussanstieg! Gestern machte das Finale der Etappe schon Spaß, doch für wirkliche Spannung ist eine Abfahrt unmittelbar vor dem Ziel natürlich Gift, nur eine Bergankunft verspricht die Zweikämpfe um Siege und Gesamtwertung. Und genau so sollte es heute auch kommen, bei der Etappe, die ohne Frage die Königsetappe des diesjährigen Giros war.

Noch nach dem zweiten Gipfel sah es so aus, als könnten ein erstarkter Damiano Cunego und Yaroslaw Popovych den Etappensieg unter sich ausmachen, doch der Schlussanstieg sollte zu einem anderen Ergebnis führen. Es kam zu Attacken von den Spitzenfahreren, Basso, Di Luca, Sastre, Menchow mischten immer vorn mit, nur einer fehlte und meine Prognose erwies sich überraschend als richtig, Leipheimer konnte bei den Attacken nicht mithalten und verlor über zwei Minuten.

Eine coole Abwechslung auch am Streckenrand, statt des ewigen Teufels, wartete diesmal der Yeti höchstselbst auf die Fahrer. Aber hatte sich der Schneemensch da nicht ein bisschen in der Klimazone vertan? Respekt jedenfalls dem Darsteller, der dürfte ebenso viel Energie verbraucht haben, wie die Fahrer im letzten Berg. Mal sehen, ob ich irgendwo Fotos finde und ob man ihn in Zukunft öfter sieht…

Nebenbei: Wie abgefahren die Streckenführung war, zeigt ein Blick auf die Karte, sowas hab ich zuletzt am Croix-de-Fer gesehen, und in der Gesamtwertung hat sich zwar Carlos Sastre Candil nach vorne geschoben, aber bis Platz 6 haben eigentlich alle noch Chancen. Auch Leipheimer natürlich.

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